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Spam - Unerwünschte Werbemails verstopfen die Postfächer

SPAM ist keine Malware im engeren Sinne. Es handelt sich hierbei um massenhaft versendetet Werbemails. Diese unerwünschten Mails machen mittlerweile den größten Teil der im Internet versendeten Mails aus.

Die Bearbeitung der SPAM Mail kostet Zeit. Um der SPAM Flut Herr zu werden, werden heute auf Mailservern mehr oder weniger wirkungsvolle SPAM Filter eingesetzt. Diese gehen häufig so vor, dass die Mails in ein zentrales Postfach abgelegt werden, oder aber mit einer entsprechenden Kennzeichnung in der Bemerkungszeile an den Empfänger weitergeleitet werden. Dieser kann sein Mailclient so konfigurieren, dass als SPAM gekennzeichnete Mails nicht im Posteingang verbleiben, sondern automatisch in einen sogenannten SPAM Ordner verschoben werden. Der Inhalt dieses Ordners kann dann unregelmäßig vom Anwender gefälscht werden, oder auch nach vermissten Mails durchsucht werden. Der Nachteil von SPAM Filtern ist nämlich, dass es keine 100%ige Erkennung gibt. Oft werden Mails als SPAM gekennzeichnet, obwohl es keine sind. Oder aber SPAM Mails werden nicht als solche erkannt.

Einige Mailclients, wie z. B. der Thunderbird, scannen eingehende Mails ebenfalls auf SPAM (hier als JUNK bezeichnet). Dieser Filter ist “lernfähig” und geht so vor, dass bei aktiviertem Junk Filter die als SPAM erkannte Mails in einen eigenen Ordner verschoben werden. Von hier aus können die Mails manuell, oder aber automatisch, gelöscht werden.

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Gesetzen, die das zusenden von unerwünschten und nicht bestellten Werbemails verbietet. Jedoch ist es sehr schwer den Spammern habhaft zu werden. International gibt es Stellen, an die man SPAM Mails melden kann. Eine solche Stelle ist

SPAMCOP.NET

Aber auch in Deutschland gibt es seit September 2005 eine Beschwerdestelle für SPAM Mails. Diese wurde durch den Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) eingerichet.

Über diese Stelle kann ein Privatanwender SPAM Mails melden und so die Verfolgung des Absenders einleiten. Die Verbraucherzentrale erhofft sich eine abschreckende Wirkung, wenn rechtliche Schritte gegen die Versender und Auftraggeber unternommen werden.

Damit die Mails zurückverfolgt werden können, müssen bei der Weiterleitung der SPAM Mails an die Beschwerdestelle mit der Mailadresse

mailto:beschwerdestelle@spam.vzbv.de

die Headerzeilen mit Absender, Empfänger und Datum mitgesendet werden.

Im Mozilla Mailclient, bzw. Thunderbird Mailclient ist dabei wie folgt vorzugehen:

Unter "Ansicht" ==> "Kopfzeilen" die Option "Alle" wählen. Danach kann die Mail wie gewohnt weitergeleitet werden. Der Mailtext enthält nun ebenfalls die Headerzeilen, die für die Rückverfolgung wichtig sind.

Hinweise für andere Mailprogramme findet man unter dem Link
http://th-h.de/faq/headerfaq.php3#headerzeigen

Weitere Informationen findet man auch in der Pressemitteilung der Verbraucherzentrale unter
http://www.vzbv.de/go/presse/608/8/36/index.html

Als Fazit bleibt, dass es wohl noch einige Zeit dauern wird, bis man eine wirkungsvoll “Waffe” gegen die Spammer gefunden hat, um dieser Flut von Mails Herr zu werden.

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Letze Aktualisierung: 23.12.2012